BIOGRAFIE

Matthias Manasi, Dirigent

Biografie

Als international tätiger Operndirigent und Dirigent des sinfonischen Repertoires hat sich Matthias Manasi national und international sowohl im Bereich der Oper als auch im Konzertbereich einen Namen gemacht.Manasi ist zur Zeit Music Director der Nickel City Opera in Buffalo und tritt regelmäßig in Konzertsälen wie dem Musikverein Wien, der Tonhalle Zürich, dem Auditorium Conciliazione Rom und in der Berliner Philharmonie auf. Als moderner und facettenreicher Musiker engagiert er sich sehr für neue Musik und dirigiert weltweit Film in Concert-Events, einschließlich der Harry Potter Film–Konzerte.

Von 2010 bis 2013 war er Chefdirigent des Orchestra Camerata Italiana in Neapel, Italien. Davor war er Erster Kapellmeister an der Staatsoper Breslau, wo er unter anderem für Opernproduktionen Verdi’s FalstaffLa TraviataGiovanna d”ArcoMacbethRigoletto und Nabucco, Donizetti’s Lucia di Lammermoor und L’elisir d’amore, R. Strauss’ Die Frau ohne Schatten und Der Rosenkavalier, Rossini’s Il barbiere di Siviglia, Penderecki’s Paradise lost, Moniuszko’s Straszny Dwór und Halka, Mascagni’s Cavalleria rusticana, Leoncavallo’s Pagliacci, Saint-Saëns’ Samson et Dalila, Tschaikowsky’s Eugen Onegin, Puccini’s La Bohème, Wagner’s Parsifal and Der Fliegende Holländer, Eötvös’ Angels in America, Szymanowksi’s Król Roger, Orefice’s Chopin und  Bizet’s Carmen und  Les pêcheurs de perles verantwortlich war.
Davor war er Musikdirektor des International Punta Classic Festivals in Montevideo, Kapellmeister der Erzgebirgischen Philharmonie Aue und Principal Conductor der Opera Constanta.

Matthias Manasi hat mit folgenden Orchestern zusammen gearbeitet: Orchestra Sinfonica di Roma, Münchner Rundfunkorchester, Staatsorchester Hannover, Staatsorchester Oldenburg, Staatsorchester Braunschweig, Hamburger Symphoniker, Vantaa Symphony Orchestra Helsinki, Orquestra Filarmonica das Beiras Lissabon, Chor des Bayerischen Rundfunks, Kazakh State Symphony Orchestra, Liepaja Symphony Orchestra, Orchestra Sinfonica Metropolitana di Bari, Wiener Mozart Orchester, Cukurova State Symphony Orchestra, Nürnberger Symphoniker, Neubrandenburger Philharmonie, Philharmonisches Orchester Brasov, Bach Collegium Stuttgart, Philharmonisches Orchester Olomouc, Orquestra Filamónica de Montevideo, Sofia Festival Orchestra, Polnische Kammerphilharmonie, Erzgebirgische Philharmonie Aue, Orchester der Oper Passau, Philharmonic Orchestra Györ, Orchester der Opera Constanta, Baden-Badener Philharmonie und Südwestdeutsches Kammerorchester Pforzheim.

Höhepunkte im Bereich Oper in der Saison 2017/18 sind eine neue Produktion von Verdi’s La Traviata an der Nickel City Opera in Buffalo und sein Engagement für die Uraufführung der Oper A Bad Man’s Life von Marc Aurel Floros beim Opernfestival Schloss Rheinsberg. Im Konzertbereich dirigiert er Konzerte mit dem Orquestra Sinfonica do Teatro Nacional Claudio Santoro in Brasília, das Orchestra National Radio in Bukarest, das Orchestra Sinfonica di Sanremo, das Orquestra Filarmonica das Beiras in Lissabon, das Vantaa Symphony Orchestra in Helsinki und das Orquestra Sinfônica do Rio Grande do Norte in Natal, Brasilien.

Höhepunkte seiner letzten Spielzeit waren sein US-Operndebüt an der Nickel City Opera in Buffalo mit Mozart’s Impresario und Engagements an der Staatsoper Poznan (Verdi’s Macbeth, Moniuszko’s Halka, Tschaikowsky’s Eugen Onegin, Janáček’s Jenůfa,
J. Strauß’ Die Fledermaus, E. Langer’s Figaro gets a divorce, Mussorgsky’s Boris Godunow und Shchedrin’s Anna Karenina), an der Oper Halle (Weill’s Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny), an der Oper Leipzig (Wagner’s Das Liebesverbot), am Theater Bremen (Wagner’s Der Fliegende Holländer) und Konzerte mit der Berliner Camerata und dem Liepaja Symphony Orchestra, mit dem er gleichzeitig auch als Pianist auftrat.

Seine Tätigkeit im Bereich Oper umfasst Produktionen und Vorstellungen an der Oper Halle, Oper Leipzig, Theater Bremen, Staatstheater Braunschweig, Staatstheater Stuttgart, Staatstheater Kassel, Staatstheater Oldenburg, International PuntaClassic Festival, Opera Constanta, Teatr Wielki Warschau (Polnische Nationaloper), Staatsoper Poznan, Kieler Oper, Eutiner Festspiele, Stadttheater Klagenfurt, Kammeroper Schloss Rheinsberg und beim Rossini-Festival in Bad Wildbad.

Sein Operndebüt gab Matthias Manasi 1995 mit Verdi’s Un ballo in maschera und Mozart’s Don Giovanni an der Schlesischen Staatsoper und kehrte 1996 für Opernproduktionen von Puccini’s La Bohème und Mozart’s Die Zauberflöte dorthin zurück.

Als international erfolgreicher Pianist dirigiert Matthias Manasi oft das Orchester vom Flügel aus. Er studierte Dirigieren bei Thomas Ungar and der Musikhochschule Stuttgart und in Wien bei Karl Österreicher. Er studierte Klavier bei Andrejz Ratusinski an der Musikhochschule Stuttgart und bei Carmen Piazzini an der Musikhochschule Karlsruhe. Er schloss ein Studium 1995 mit Diplom mit Auszeichnung in Klavier an der Musikhochschule Karlsruhe und im Jahr 1996 in Dirigieren mit Diplom mit Auszeichnung an der Musikhochschule Stuttgart ab.
Er besuchte Meisterkurse bei Dirigenten wie Gianluigi Gelmetti, Helmuth Rilling, Jorma Panula und Kurt Masur.
Während seines Studiums arbeitete er als Assistent von Manfred Honeck (Prager Kammerchor) und Heinz Holliger (Radio-Sinfonieorchester Stuttgart), nach seinem Studium als Assistent von Miguel Gómez Martínez (Münchner Rundfunkorchester) und Hillary Griffiths (Hamburger Symphoniker).